Flöte – ein Gedicht von Ludwig Tieck
Ludwig Tiecks Gedicht „Flöte“ verbindet zarte Klänge mit Bildern von Himmelblau, Wolken und grünen Bäumen. Helge Heynold liest den kurzen lyrischen Text, in dem Musik und Landschaft ineinanderfließen.
Ludwig Tiecks Gedicht „Flöte“ verbindet zarte Klänge mit Bildern von Himmelblau, Wolken und grünen Bäumen. Helge Heynold liest den kurzen lyrischen Text, in dem Musik und Landschaft ineinanderfließen.
Eine Krake tastet nach Nähe: Mit Tentakeln, einem meerteiligen Herzen und dem Bild eines entwurzelten Baums erzählt Miriam Tags Gedicht von Sehnsucht, Angst und Liebe. Helge Heynold liest den Text aus dem Buch „Liebestier“, in dem sich ein vorgezeichnetes Schicksal im Meer der absichtslosen Berührung neu schreibt.
Jeremias Brief an die nach Babel Verschleppten verbindet den Aufruf, in der Fremde zu leben und der Stadt Bestes zu suchen, mit Gottes Verheißung von Zukunft und Hoffnung. Die Lesung aus Jeremia 29,1.4–14 erzählt von dieser Ermutigung, warnt vor falschen Propheten und spricht von der zugesagten Rückkehr.
Die Gans bietet dem Fuchs Frieden an: Ihre Feindschaft bringe beiden keinen Gewinn. Der Fuchs stimmt zu – doch sein Versprechen hat einen Haken. Helge Heynold liest Johann Gottlieb Willamows kurze Fabel über Freundschaft, Eigennutz und die Grenzen guter Vorsätze.
Günter Eichs Gedicht „Aurora“ verbindet die Morgenröte und heimische Landschaften mit Bildern der antiken Welt. Zwischen Weidenflöte, Mittelmeer, Kürbis und Rüben entfaltet sich ein Gedankenspiel über die Wiederkehr. Helge Heynold liest den Text.
Klicken, teilen und geklickt werden: Viviane de Santanas Gedicht „Bin Klick“ kreist um ein Ich, das seine Existenz an digitale Aufmerksamkeit knüpft. Zwischen Selbstbespiegelung und dem Verlust von Intimität fragt der Text danach, was vom eigenen Selbst bleibt. Helge Heynold liest.
Hugo Balls Gedicht „Ein Traum“ führt vom dunkelblauen Sund über olivenbewachsene Höhen bis hinaus ins Meer. Mondlicht, eine einfache Mahlzeit und Möwen am Strand prägen die traumhaften Bilder. Helge Heynold liest den Text.
Claire Golls Gedicht „Der Mensch steht auf“ entfaltet eindringliche Bilder einer erschütterten Welt: Schreie fallen auf die Straßen, blutige Tulpen brechen auf, Sterne werden zu Signalen einer neuen Zeit. Helge Heynold liest den kurzen Text zwischen Bedrohung und Aufbruch.
Spielraum und Käfig, Höhe und Tiefe: Harald Albrechts poetischer Text kreist um Perspektive und Einsicht. In ungewöhnlichen Sprachbildern führt er ins „weißgefleckte gelobte Land“. Helge Heynold liest dieses literarische Fundstück zum Nachdenken.
Das Ährenraufen der Jünger am Sabbat führt zu einem Streit mit den Pharisäern. Jesus erinnert an David und die Schaubrote und erklärt: „Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht und nicht der Mensch um des Sabbats willen.“ Helge Heynold liest Markus 2,23–28 aus der Lutherbibel 2017.