Ohrenweide

Ohrenweide

Transkript

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00:00:00: Peter Vöker Melancholie in Frühlingswäldern.

00:00:06: Füße sehnsüchtig in Frühlingswälder gesetzt In die eigene Seele gewandert An diesen unwirklich hellen Tag.

00:00:16: Bezarre-Lichtspiele auf den Wegen Verspielte verführerische Kunst Der vielfältigen Natur Schaue von den Gipfen Sonnen durchflutet Durch Baumkronen in schattige Tiefe Auf vergängliches Menschenwerk, kleine Dörfer in Falten der Landschaft Sehnsucht im achtsamen Sinn.

00:00:39: Lichtblauer Himmel verzaubert Geziert mit schneeweißen Wolkenfetzen Stimmen der Vögel wie Warnrufe.

00:00:48: Milder Frühlingswind liebt Kost Haut Vertraute Düfte des Waldes Blüten-Schönheiten am Wegesrand rascheln trockenen Laubes zwischen den Schritten.

00:01:03: Lindgrüner Schmuck auf Lichtungen, geschlagene Bäume stöhnen in der Ferne, einsam erregt, tränen nahe – Der unermüdliche Wanderer Peter Völker.

00:01:20: Melancholie in Frühlingsfeldern gelesen von Helge Heinhold Aus dem Buch das eisige Auge des Waldes erschienen ihm Engelsdorfer Verlag.

Über diesen Podcast

Texte zum Mutmachen und Nachdenken - vorgelesen von Helge Heynold

Es begann mit der Corona-Krise. Große Verunsicherung machte sich breit. Der Alltag änderte sich für alle, für viele war die Existenzgrundlage bedroht. In dieser Zeit fingen wir an, die "Ohrenweide" zu produzieren.

Der Podcast ist ein Riesenerfolg geworden, und so möchten wir weiterhin dazu beitragen, dass Menschen Kraft schöpfen: Mit literarischen Fundstücken zum Mutmachen und Nachdenken, aus alter Zeit, aus der Bibel – oder auch ganz aktuell. Und zwar als "Hörgeschenk". Mit der "Ohrenweide" kommt jeden Tag ein Hörstückchen per Podcast oder online (auf evangelisch.de) zu allen nach Hause und lässt Hoffnungshalme sprießen im Alltag.

Der Schauspieler, Radio- und Hörbuchsprecher Helge Heynold sucht die Texte zusammen mit der evangelisch.de-Redaktion aus und liest sie in seinem eigens zwischen Bücherregalen eingerichteten, improvisierten Studio ein.

Viel Freude damit!

von und mit Helge Heynold, Claudius Grigat, Frank Muchlinsky

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