00:00:00: Friedrich Gott lieb Klopbstock, der Frohsinn.
00:00:06: Voller Gefühl des Junglings, weil ich Tage auf dem Ross und im Stahl.
00:00:13: Ich seh das Lenzes grüner Bäume.
00:00:15: froh dann'n und froh des Winters.
00:00:17: dürrebeblütet Und der geflohenen Sonnen die ich sah sind zu wenig doch nicht!
00:00:25: Und auf dem Scheitel blührt mir es winterlich schon.
00:00:29: Auch ist es hier und da öde.
00:00:33: Wenn ich dies frische Leben regsam atme, Hör' ich dich denn auch wohl mit Geistesohre Dich dein Tröpfchen.
00:00:41: leises Geräusches träufeln, weinende Weide.
00:00:46: Nicht die Zypresse!
00:00:48: Denn nur traurig ist sie, Du bist traurisch und schön – du ihre Schwester.
00:00:53: Hohe es pflanze dich an das Grab.
00:00:56: der Freund mir, Weide der
00:00:58: Tränen.".
00:01:00: Jünglinge schlummern hin und Kreise bleiben wach.
00:01:04: Es schleichet der Tod nun hier, nun dorthin, Hebt die Sichel eilt, daß er schneide, Wartet oft nicht der Ehre!
00:01:14: War es auch der Mensch, wenn ihm des Todes Ruf schallt?
00:01:19: Seine Antwort darauf?
00:01:21: Wer dann mich klagen hört Verzeihe dem Toren sein.
00:01:25: Ach Denn glücklich war ich durch Frohsinn.
00:01:32: Friedrich Gottlieb Kloppsstock, der Frohsinn vorgelesen von Helge Heinhold.