00:00:00: Christian fürchte Gott gellert, die Wachtel und der Hänfling.
00:00:06: Zur Wachtl, welche der Gefahr des Garns mit Not entgangen war, ließ sich der stolze Hänfling nieder.
00:00:14: – Mich dauert!
00:00:16: sprach er dein Gefieder.
00:00:18: O sage wie es immer kam, daß man dir deine Freiheit nahm?
00:00:22: Mich sprach sie, lockte jene Flur Und ich zu Lüstern.
00:00:28: von Natur flog hin Und tiefer im Getreide hört ich den Ton der Lieb und Freude.
00:00:35: Ich lief!
00:00:36: Kaum naht, ich mich dem Ton.
00:00:39: So hatte mich das Netz auch schon.
00:00:42: Das Netz sprach dieser nicht zu sehen?
00:00:46: Die ihr flatter Geist ist recht geschehen.
00:00:48: Man muss will man sein Glück genießen die Freiheit zu behaupten wissen.
00:00:53: Und wenn ich noch so lüstern wäre ein Netz, das fängt mich nimmer
00:00:58: mehr.".
00:00:59: Er fliegt und ruft noch, merk es dir.
00:01:03: Kurz darauf sieht sie den Freund der ihr den weißen Unterricht gegeben auf einer Vogelroute kleben.
00:01:11: Sprich rief sie!
00:01:13: Wie es immer kam, dass man dir deine Freiheit nahm?
00:01:18: Die Freundin sprach.
00:01:19: er ging mir nahe die ich in diesem Bauer sah.
00:01:23: Sie rief – Und durch das Glück bewogen um sie zu sein, kam ich geflogen.
00:01:30: Nun weiß ich nicht durch welche List mein Fuß hier angefesselt ist.
00:01:35: Die Route sprach sie, Nicht zu sehen?
00:01:39: Dir flatter Geist ist recht geschehen!
00:01:42: Man muss will man ein Glück genießen die Freiheit Zu behaupten wissen.
00:01:47: Nun lerne Wenn dich's nicht verdrießt Wie nah der Fall Dem sichern isst.
00:01:57: Christian fürchte Gott gelert Die Wachtel und der Hempflingen, vorgelesen von Helge Heinhold.