00:00:00: Peter Völker, Melancholie in Frühlingswäldern.
00:00:07: Füße sehnsüchtig in Frühlingswälder gesetzt In die eigene Seele gewandert An diesem unwirklich hellen Tag.
00:00:18: Bizarre Lichtspiele auf den Wegen Verspielte verführerische Kunst der vielfältigen Natur Schaue von den Gipfen Sonnen durchflutet Durch Baumkronen in schattige Tiefe Auf vergängliches Menschenwerk, kleine Dörfer in Falten der Landschaft Sehnsucht im achtsamen Sinn.
00:00:43: Lichtblauer Himmel verzaubert Geziert mit schneeweißen Wolkenfetzen Stimmen der Vögel wie Warnrufe Milder Frühlingswindliebkost Haut Vertraute Düfte des Waldes Blüthenschönheiten am Wegesrand Rascheln trocknen den Laubes zwischen den Schritten, Lindgrüner Schmuck auf Lichtungen.
00:01:11: Geschlagene Bäume stöhnen in der Ferne – einsam, erregt, tränen nahe.
00:01:20: Der unermüdliche Wanderer!
00:01:24: Huf-Eisen April... ...Zweitausendzwanzig Peter Vöker Melancholie in Frühlingswäldern Vorgelesen von Helge Heinold Aus dem Buch das eisige Auge des Waldes erschienen im Engelsdorfer Verlag.