00:00:00: Hans Füern, der bestulene Kommerzchenrat.
00:00:06: Es stieg ein schwerer Junge ein beim Kommerzenrat.
00:00:10: Er hatte sehr den Dalles, darum bereitet alles er vor.
00:00:14: zur düsteren Tat.
00:00:17: Im Ahnheim, der verschlossen, befand sich schwerer Draht – drum war der Dieb zur Stelle mit Schränkzeug und mit Elle bei Herrn Kommerzinrad!
00:00:29: Den schoflen Albert nannte man ihn in seinem Kreis.
00:00:34: Der bohrte schon im Dunkeln beim blendlaternen Funkeln, da hörte er Schritteleis!
00:00:40: Er zog sofort das Messer und machte sich parat.
00:00:43: Da war es ihm als Höhre, er sagen, oh ich störe den Herrn Kommerzchenrat.
00:00:51: Ich bitte um Verzeihung, so sprach der Rat noch mal.
00:00:55: mein Herr Seien Sie doch weise und arbeiten sie leise, sonst hört's mein Personal.
00:01:02: Zwar werden Sie nichts finden – der Schrank steht nur zum Start!
00:01:07: Doch bohren Sie nur ruhig?
00:01:10: Ich zahle es ja das tue ich, ich, der
00:01:13: Kommerzchenrad.".
00:01:16: Der Schofler Albert staunte.
00:01:18: Das war ihm nie geschehen.
00:01:21: Er drehte die Laterne, weil er gar so gerne den Herrn sich hätt' besehn'.
00:01:28: Herr Radt, der half ihm bohren als wär's sein Kamerad.
00:01:32: Und als der Schrank erbrochen zahlt Bar was er versprochen der Herr Kommerzienrad.
00:01:39: Am andern Tag ging Pleite die Hypothekenbank weil wie man gern ihr glaubte ein Einbrecher beraubte den großen Kassenschrank.
00:01:50: und wie mit dem Meträschen er speiste separat da sagte ganz vergnüglich Die pleite war vorzüglich der Herr Kommerzchenrat.
00:02:01: Indes?
00:02:02: Die Staatsanwälte sind manchmal etwas grob, zwei Polizisten kamen schon tags darauf und nahmen den Herrn Banquet gleich Hopp!
00:02:12: Und auch das Schoflen Albert erbarmte sich das Staat.
00:02:17: Da trafen sie sich beide im blauen Züchtlingskleide.
00:02:22: Dieb-und-Kommerzienrat Hans Hüern der bestulene Kommerzienrat, vorgelesen von Helge Heinhold.